Vektor-EKG mit Einsparpotenzial für teure Bildgebung

Die Cardiogoniometrie, ein vektorkardiografisches EKG-Verfahren auf der Basis von fünf Ableitungen, eignet sich zur Vortestung von Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt. Und damit zur Einsparung teurer Diagnostik. Wie Dr. Ralph Tölg aus Bad Segeberg in Mannheim berichtet hat, lässt sich  aus der CGM@ACS-Studie mit 216 Patienten festhalten: Die CGM detektiert früh Patienten mit Nicht-ST-Hebungsinfarkt. Das Verfahren hat einen Zusatznutzen im Nachweis akuter Ischämien bei Patienten mit normalem EKG und normalem Troponin. In Kombination mit EKG und Troponinbestimmung wird die Ausschlussdiagnostik erleichtert. Die Studie wurde bei der Kardiologentagung in Mannheim auf einem Symposium von enverdis vorgestellt. Einschlusskriterium war Brustschmerz länger als 20 Minuten sowie eine Koronarangiografie innerhalb von 72 Stunden. Die Diagnose NSTE-ACS wurde koronarangiografisch nachgewiesen oder ausgeschlossen. RK

Quelle:
CardioNews
06.2011

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