FAQ CARDIOLOGIC EXPLORER

Allgemein

 

Welche Vorteile hat das 3D EKG gegenüber dem aktuellen Gold-Standard?

 

Das 3D-EKG erkennt kardiale Ischämien (Unterversorgung) schnell und belastungsfrei. Physischer oder pharmakologischer Stress wird im Gegensatz zu anderen Verfahren der Ischämie-Erkennung nicht benötigt.

 

Ist die Untersuchung vollständig nicht-invasiv?

 

Ja, die Untersuchung ist 100%-ig  nicht-invasiv. Es werden, ähnlich dem EKG, Elektroden (jedoch nur 5 Stück) auf den Oberkörper geklebt und damit die elektrischen Potentiale des Herzens erfasst.

 

Wie hoch ist die Sensitivität/Spezifität des CARDIOLOGIC EXPLORERs?

 

Gegenwärtig abgeschlossene Studien zeigen, abhängig von Studiendesign, Patienten- und Kontrollgruppe und gewählter Vergleichsmethode eine durchschnittliche Sensitivität von etwa 75% und eine durchschnittliche Spezifität von etwa 85%.

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Kann das 3D EKG über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden?

 

Nein, die Cardiogoniometrie ist momentan eine IGeL-Leistung (Selbstzahler-Leistung). Bei Privatpatienten übernimmt jedoch die Versicherung oft die Kosten.

 

Gibt es für das 3D-EKG eine Abrechnungsziffer gemäß GoÄ?

 

Ja, die Ziffer 657 kann für die Cardiogoniometrie angesetzt werden.

 

Ist der CARDIOLOGIC EXPLORER zertifiziert?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER hat alle geforderten Zertifikate. Neben dem CE Zertifikat wurde er auch vom TÜV und nach dem ISO Standards zertifiziert.

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Gibt es Studien zur Diagnostik mit dem CARDIOLOGIC EXPLORER?

Eine Übersicht der publizierten Studien finden Sie in der Rubrik „Infos & Hintergründe > Studienübersicht“. Da es sich bei der Cardiogoniometrie um eine neue Methodik handelt, wird die Studienlage nach wie vor permanent erweitert.
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Mit welchen Verfahren wird die Cardiogoniometrie in Studien verglichen?

 

Angestrebt wird ein Vergleich mit allen bekannten nicht-invasiven / minimal-invasiven Verfahren zur Erkennung von kardialen Ischämien (z.B. Ergometrie, Stress-Echo, Cardio-CT, Cardio-MRT, Szintigrafie) aber natürlich auch mit der Koronarangiographie.

 

Für welche ärztlichen Fachrichtungen ist der CARDIOLOGIC EXPLORER besonders zu empfehlen?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER kann im niedergelassenen sowie im klinischen Bereich von verschiedenen Fachärzten eingesetzt werden, z.B. Allgemeinmediziner, Internisten, Kardiologen, Diabetologen.

Bitte schauen Sie hierzu auch auf die Seite „Einsatzgebiete des 3D-EKGs“:

 

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 Gerät CARDIOLOGIC EXPLORER (CAE)

 

Kann der CARDIOLOGIC EXPLORER in das Praxis-EDV-System eingebunden werden?

 

Die GDT-Schnittstelle ermöglicht dem CARDIOLOGIC EXPLORER eine bidirektionale Kommunikation mit dem Arztpraxis-EDV-System. Diese Kommunikation verläuft in der Regel automatisch im Hintergrund.

 

Sind alle Module immer im Standard-Leistungsumfang des CARDIOLOGIC EXPLORERs enthalten?

 

Nein, der Arzt entscheidet, welche(s) Modul – Cardiogoniometrie, 12K-Ruhe-EKG oder Ergometrie – er in seiner Praxis einsetzt. Natürlich kann das System jederzeit um weitere Module erweitert werden. Die Kombinationsmöglichkeiten haben wir Ihnen auf der Seite CARDIOLOGIC EXPLORER in einer anschaulichen Grafik dargestellt.

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Welche regelmäßigen Wartungsarbeiten müssen am CAE durchgeführt werden?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER ist wartungsfrei. Es empfiehlt sich jedoch ein regelmäßiges Backup der Patientendaten, sofern diese nicht schon separat gesichert werden.

 

Ist ein Computer zum Einsatz des CAE notwendig?

 

Ja, der CARDIOLOGIC EXPLORER wird über USB mit dem Computer verbunden, auf dem die Software installiert wurde. Unterstützt werden Windows Systeme aller Versionen (incl. Windows 8)

 

Wie wichtig ist Genauigkeit des Klebens der Elektroden ?

 

Das Kleben der Elektroden ist recht einfach und erfordert kaum Übung. Eine gewisse Sorgfalt ist jedoch notwendig. Daher wird vor jede Untersuchung das Klebeschema eingeblendet, wie am Beispiel der Cardiogoniometrie hier zu sehen:

Ableitungen CGM

 

Wie wichtig ist Qualität der Elektroden?

 

Die Elektroden sind ein sehr wichtiger Bestandteil. Umfangreiche Tests haben ergeben, dass eine gut, besser noch eine sehr gute Elektrodenqualität zu genaueren Ergebnissen führt. Daher empfehlen wir die AMBU Blue Sensor Elekroden, die Sie über uns beziehen können.

BlueSensor        ambu-blue

 

Welche Module bietet der CARDIOLOGIC EXPLORER?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER beinhaltet 3 Module.

  1. Cardiogoniometrie
  2. 12K-Ruhe-EKG
  3. Ergometrie

Alle Module können auch getrennt voneinander erstanden werden. Die Voraussetzung für das Belastungs EKG / Ergometrie ist jedoch das Modul 12K-Ruhe-EKG.

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Diagnostik

 

Welche Untersuchungen können mit dem CARDIOLOGIC EXPLORER durchgeführt werden?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER ist ein modulares System, mit dem neben der Methode der Cardiogoniometrie auch ein klassisches 12-Kanal-Ruhe-EKG sowie eine Ergometrie durchgeführt werden kann. Weiterführende Informationen finden Sie unter „CARDIOLOGIC EXPLORER

 

Werden dem Arzt automatisch Diagnosevorschläge unterbreitet?

 

Eine automatische Diagnose wird direkt beim Abschluss der Datenaufnehme erstellt und angezeigt, die vom Arzt ergänzt und verfeinert werden kann.

 

Für welche Art der Diagnostik ist der CAE besonders geeignet?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER ist sowohl für die Prävention als auch für die Akutdiagnostik geeignet.

 

Kann der CARDIOLOGIC EXPLORER bei Akutpatienten eingesetzt werden?

 

Ja, die Cardiogoniometrie kann insbesondere in Fällen Hinweise liefern, wo das EKG unspezifisch und Biomarker-Tests (noch) negativ sind.

 

Kann der CARDIOLOGIC EXPLORER in der Prävention eingesetzt werden?

 

Auch in der Prävention kann der CARDIOLOGIC EXPLORER seine volle Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen und ist ein wichtiges Diagnoseinstrument.  Patienten mit erhöhtem kardialem Risiko können schnell und einfach untersucht werden.

 

Werden die Untersuchungsergebnisse zusammengefasst und verständlich dargestellt?

 

Im Bereich der automatischen Befundung werden alle Parameter übersichtlich dargestellt. Neben der automatischen Befundung kann der Arzt auch die einzelnen Werte überprüfen und eine eigene Diagnose hinzufügen, die dann im Patientendatensatz hinterlegt wird.
05 Befund

 

Kann ich bei Einsatz des CAE auf bisher angewendete Diagnoseverfahren verzichten? Wenn ja, auf welche?

 

Das 3D-EKG könnte das EKG ersetzen. Jedoch geben die Richtlinien vor, dass ein EKG und Troponin-Test durchzuführen ist. Somit dient die Diagnose mit dem 3D -EKG, also der Cardiogoniometrie einer genaueren und sichereren Befundung. In vielen Fällen ist die Untersuchung mittels EKG und Biomarker nicht zielführend, wo die Cardiogoniometrie bereits klare Signale gibt.

 

Wird der CAE eher in der präventiven oder in der akuten Diagnostik eingesetzt?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER kann sowohl in der Prävention als auch in der Akutdiagnostik eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden sie im Bereich „Einsatzgebiet der des 3D-EKGs“

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Wie kann es bei gesunden Patienten zu leichten Abweichungen in den Vektorschlingen kommen?

 

Im ersten Schritt ist die richtige Platzierung der Elektroden zu prüfen.
Außerdem ist darauf zu achten, dass der Patient während der Untersuchung von 12 Sekunden nur sehr leicht atmet oder besser noch die Luft kurzzeitig anhält.

 

Wie unterscheidet sich die Cardiogoniometrie vom EKG?

 

Eine Ischämie ist mit dem 3D-EKG wesentlich früher erkennbar, da im EKG entweder automatische Algorithmen die Zeiten der einzelnen Abschnitte oder Amplituden auf einem Referenzschlag ermitteln. Eine weitere Möglichkeit ist die Interpretation durch den Arzt. Beide Varianten haben große Nachteile, die durch das 3D-EKG gelöst werden können. Die Algorithmen vermessen nur einen Referenzschlag, der repräsentativ für alle anderen steht. Dadurch gehen viele Information verloren. Mit Cardiogoniometrie werden nun die Schläge einer Aufnahme miteinander verglichen. Das geschieht über speziell entwickelte Algorithmen und Verfahren. Darüber hinaus werden noch weitere Werte analysiert und in ein definiertes Verhältnis gesetzt.

 

Findet mit dem CaE auch eine Lokalisierung der Ischämie statt?

 

Ja, in den meisten Fällen ist eine Lokalisierung der Ischämie möglich. Dies ist abhängig vom Parameter-Set. Angezeigt wird dies durch einen schwarzen Bereich im „Gläsernen Herz“.

Herz

Gläsernes Herz

 

 

Kann mit dem CAE auch eine normale EKG Untersuchung durchgeführt werden?

 

Der CARDIOLOGIC EXPLORER ist ein modulares System. Neben der Methodik der Cardiogoniometrie können Sie auch ein klassisches 12K-Ruhe-EKG durchführen.

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Kann mit dem CARDIOLOGIC EXPLORER auch ein Belastungs-EKG durchgeführt werden?

 

Mit dem CARDIOLOGIC EXPLORER versetzen wir Sie auch in die Lage eine Ergometrie durchzuführen. Als Basis hierfür ist jedoch das Modul 12K-Ruhe-EKG notwendig.

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Anwendung

 

Ist die Bedienung des CAE leicht verständlich und ggf auch delegierbar?

 

Die Software ist intuitiv bedienbar und die Untersuchungsdurchführung ist delegierbar. Das Klebeschema der Elektroden wird vom System genau Schritt-für-Schritt erläutert und überprüft. Selbstverständlich erfolgt auch eine Einweisung hinsichtlich der Bedienung der Software und dem Anbringen der Elektroden.

 

Wie wichtig ist Genauigkeit des Klebens der Elektroden ?

 

Das Anbringen der Elektroden dauert nur wenige Momente. Die Genauigkeit des Anbringens der Elektroden ist ziemlich wichtig, jedoch nicht schwieriger als bei einem EKG. Es ist eine gewisse Varianz möglich, die durch die Applikation gefiltert wird.

 

Welche vorbereitenden Maßnahmen sind bei einem Patienten vor der Untersuchung durchzuführen?

 

Der Patient sollte mit freiem Oberkörper möglichst flach, aber bequem, liegen. Vor dem Anbringen der Elektroden muss die Haut entfettet und bei starker Brustbehaarung ggf. rasiert werden.

 

Wie lange dauert eine Untersuchung mit der Cardiogoniometrie?

 

Die reine Untersuchung dauert nur 12 Sekunden. Insgesamt kann mit einer Zeit von ca. 2-3 Minuten mit Elektroden anbringen sowie An- und Ausziehen des Patienten gerechnet werden.

 

Wie kann der Befund gespeichert oder gedruckt werden?

 

Die Software bietet dafür verschiedene Möglichkeiten: Über den Druckmanager können vordefinierte oder individuelle Ansichten direkt ausgedruckt oder als PDF gespeichert werden. Die Datenspeicherung erfolgt automatisch auf dem Computer im PATIENT EXPLORER oder auf dem Praxis-Server.

 

Ist die 3D-EKG-Untersuchung vollständig nicht-invasiv?

 

Ja, die Untersuchung ist nicht-invasiv. Es werden, ähnlich wie beim EKG, Elektroden auf den Oberkörper geklebt und damit die elektrischen Potentiale des Herzens erfasst.